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Richard van Gemert, Tenor
wurde in Kerkrade (Niederlande) geboren. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, zog es ihn schon früh zur Musik. Nach der Schulausbildung studierte er Gesang an der Musikhochschule Köln / Abteilung Wuppertal bei Claudia Visca und seinem Vater Theo van Gemert. Schon bald öffnete sich für Richard van Gemert die Theaterwelt. Erste Gastengagements führten ihn als Lyrischer Tenor ans Stadttheater Solingen (»Bettelstudent«), als Buffo zu den Eutiner Sommerfestspielen (»Fidelio«, »Madama Butterfly«, »Bettelstudent«, »Zauberflöte«) und als Tenor ans Theater der Stadt Gummersbach.
Seit der Spielzeit 1998/1999 ist Richard van Gemert als Spieltenor/Buffo am Theater Hagen fest engagiert und hat sich durch Rollen in unterschiedlichen Werken von Oper, Operette bis Musical ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet. Seine Opernpartien beinhalten u.a. Pedrillo (Mozart, »Entführung aus dem Serail), Monostatos (Mozart, »Die Zauberflöte«), Besenbinder (Humperdinck, »Königskinder«), Basilio (Mozart, »Le Nozze di Figaro«), Rodrigo (Verdi, »Otello«), Triquet, (Tschaikowsky, »Eugen Onegin«), Mastro Trabucco (Verdi, »La Forza del Destino«), Mime / Loge (Wagner, »Der Ring an einem Abend«), Danca
ïro (Bizet, »Carmen«), Pang (Puccini, »Turandot«) und der Tenor in Orff’s »Carmina Burana«. In Operetten sah man ihn u.a. als Baron Koloman Zsupán (Kálmán, »Gräfin Mariza«), Sigismund (Benatzky, Im weißen Rössl), Onkel Gustav (Burkhard, Das Feuerwerk), Armand Brissard (Lehár, »Der Graf von Luxemburg«), Merkur (Offenbach, »Orpheus in der Unterwelt«), Josef Fraunhofer (Raymond, »Maske in Blau«), Egon von Wildenhagen (Künneke, »Der Vetter aus Dingsda«) und Prinz Paul (Offenbach, »La Grande-Duchesse de Gerolstein«). In Musical-Rollen war Richard van Gemert in verschiedensten Produktionen zu sehen. So unter anderem als Freddy (Loewe, »My Fair Lady«), Hysterium (Sondheim, »A Funny Thing Happened on the Way to the Forum«), Tobias (Sondheim, »Sweeney Todd«), Herodes (Webber, »Jesus Christ Superstar«), Ernst Ludwig (Bock, »Cabaret«) und Roman Cycowski (»Die Comedian Harmonists« und »Die Comedian Harmonists Teil 2«)